
Gut begleitet - bei allen
Fragen zur Kindergesundheit
Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen
Medien gehören heute selbstverständlich zum Familienalltag. Fernsehen, Smartphones, Tablets, Hörspiele oder Computerspiele sind aus dem Alltag vieler Kinder nicht mehr wegzudenken. Gleichzeitig wissen wir heute, dass ein bewusster und altersgerechter Umgang mit Medien für die gesunde Entwicklung von Kindern entscheidend ist.
Für Kinder unter drei Jahren wird ein möglichst medienfreier Alltag empfohlen. In dieser sensiblen Entwicklungsphase lernen Kinder vor allem durch Bewegung, eigenes Erleben, Sprache, Spiel und den direkten Kontakt zu vertrauten Bezugspersonen. Auch Bildschirmmedien im Hintergrund oder die intensive Handynutzung durch Erwachsene können diese Prozesse stören.
Hintergrundinformationen sowie hilfreiche Tipps für den medienfreien Alltag finden Sie unter "Bildschirmfrei bis 3"
Mit zunehmendem Alter dürfen Kinder schrittweise mehr Medien nutzen. Zu den täglichen Mediennutzungszeiten von Kindern und Jugendlichen gibt es klare Empfehlungen.
Diese Zeiten sind bewusst als ungefähre Empfehlungen gedacht, denn jedes Kind ist anders und reagiert unterschiedlich auf Medieninhalte. Wichtig ist, dass Medien andere wichtige Aktivitäten wie Bewegung, freies Spiel, gemeinsames Familienleben und ausreichend Schlaf nicht verdrängen.
Empfehlungen zu den Mediennutzungszeiten von Kindern und Jugendlichen finden Sie hier:
Achten Sie auf altersgerechte Inhalte und beobachten Sie Ihr Kind aufmerksam: Wirkt es nach der Mediennutzung unruhig, überdreht, gereizt oder unkonzentriert, kann das ein Zeichen dafür sein, dass Dauer oder Inhalt nicht gut gepasst haben. Ebenso wichtig ist die Vorbildfunktion der Eltern – Kinder lernen den Umgang mit Medien vor allem durch das, was sie im Alltag erleben.
Auf der Seite der Bundeszentrale für Kinder- und Jugendmedienschutz finden Sie zahlreiche weitere medienpädagogisch empfehlenswerte Links und Tipps zum Umgang mit Medien und dem Internet.
